02.01.2024

Früh am Morgen geht es los. Um 6 Uhr stehen wir auf, packen alles zusammen und fahren los, ab zum Tongariro Nationalpark



Wir parken am Ende des Wanderweges und fahren mit dem Shuttle zum Wegbeginn. Es ist voll…verdammt voll. Wir entscheiden uns dagegen mindestens eine Stunde für die zwei Toilettenhäuschen anzustehen und laufen um 8:30 Uhr los.


Insgesamt 19,4 Kilometer und 1.196 Höhenmeter liegen vor uns. Das Tongariro Alpine Crossing wird als eines der Top 10 Tagestrecks der Welt angesehen.
Es führt entlang dem Mt Ngauruhoe (Schicksalsberg – Herr der Ringe), einem aktiven Vulkan und entlang an vielen tollen Aussichtspunkten bis zum höchsten Punkt auf 1.886 m. Sieben bis acht Stunden sind dafür angesetzt.
Unser erster Aussichtspunkt ist Soda Springs, ein hübscher Wasserfall. Mira wechselt schon jetzt Socken und bringt Blasenpflaster an, denn irgendwie geht’s den Füßen heute nicht gut. An der Toilette in der Nähe warten wir mindestens 15 Minuten bis wir dran sind.



Weiter geht’s steil bergauf bis wir nach insgesamt ca. 2,5 Stunden eine geniale Aussicht am höchsten Punkt, dem Red Crater, haben. Hier machen wir eine längere Pause.










Danach geht’s weiter zu den Emerald Lakes, von oben sehen wir diese schon.


Wir steigen zu den türkisblauen Seen hinab. Der Weg besteht nur aus Geröll, es ist also mehr ein Hinuntersliden als Gehen. Immer mit der Angst, dass einen gleich ein verrückter und rücksichtsloser Mann den Abhang runterstolpert.





Nach einer Geraden geht es wieder bergauf, bis es irgendwann geschafft ist und nur noch bergab geht.



Auf dem Runterweg hat Überholen schnell keinen Sinn mehr, daher trotten wir in der Menschenschlange hinterher. Ein bisschen nervig und wir sind froh als sich der Weg dem Ende neigt.
Um kurz vor 15 Uhr erreichen wir nach fast 6,5 Stunden inklusive Pausen den zeitlich befristeten Parkplatz.
Fabi läuft die letzten 1,5 km alleine zum Auto, denn Mira’s Blasen schmerzen so sehr.
Anschließend fahren wir zu unserem Ferienhüttchen irgendwo bei Pyes Pa.
Zuerst mal Füße verarzten, die sehen übel aus und dann gibt’s zum Abendessen das restliche Curry.

Es war ein durchaus anspruchsvoller, aber wirklich toller und eindrucksvoller Weg. Leider nur komplett überfüllt und daher eher in der Nebensaison empfehlenswert.
Wetter: ~23°C ☀️
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