ein Rückblick

- Unsere Reiseroute
- Herr der Ringe / Hobbit
- Klima / Wetter
- Kosten
- Menschen
- Flora und Fauna
- Straßenverhältnisse
- Währung
- Kulinarisches Neuseeland
- Weihnachten in Neuseeland
- Unsere Schlafplätze
- Highlights in Bildern
- Wer will mehr?

Unsere Reiseroute
Unsere Reise begann auf der Südinsel in Christchurch. Von hier aus fuhren wir die Ostseite der Insel runter bis nach Dunedin. Über den Fiordland Nationalpark ging es dann die westliche Gebirgsseite wieder hinauf bis nach Picton.

Von hier aus nahmen wir die Fähre nach Wellington auf der Nordinsel. Wir durchquerten die mit Vulkanen und saftigen Hügeln gesäumte Insel. Unser letzter Abschnitt führte uns bis ans nördliche Kap (Cape Reinga). Zurück ging es nach Auckland, von wo aus wir unseren nächsten Flug nach Vietnam antraten.

Herr der Ringe / Hobbit
6 Filme mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. Wo wurden die eigentlich gedreht? Genau, in Neuseeland.
Schon als Kind sorgte die Herr der Ringe Trilogie dafür, dass Mira unbedingt mal nach Neuseeland wollte. Viele Jahre später wird dieser Traum Wirklichkeit und die Schönheit Neuseelands überzeugte uns in vollem Umfang.
Neben vielen tollen Orten besuchten wir auch einige Drehlocations der Filme. Teilweise gar nicht soo leicht zu finden, wie z.B. Ithilien oder komplett überlaufen wie der Schicksalsberg.
Immer wieder sahen wir kleinere Touren mit Guides. An den vielen Herr der Ringe Fanshirts erkennt man die überteuerten Fantasytouren. Anscheinend artet das teilweise so aus, dass diese Touren auf manchem Privatgrund explizit verboten wurden, wie z.B. bei Edoras.
Ein kleiner Überblick über die von uns besuchten Locations.















Klima / Wetter
Joa, nun…
Wir waren zur Hochsaison im Sommer in Neuseeland. Die Einheimischen gehen viel campen und zelten und viele Touris mieten sich einen Campervan. Wir hatten auch vor zu zelten, da Neuseeland sonst recht teuer ist.
Zu Beginn hatte es auf der Südinsel durchschnittlich +/- 5°C nachts. Darauf waren wir nicht vorbereitet und auch während unserer Reise war das Wetter extrem wechselhaft und ähnelte eher einem deutschen April. Wir übernachteten also in Ferienwohnungen. Die sind teuer, besonders auf der weniger dicht besiedelten Südinsel.
Hier hatten wir in der Umgebung um Cromwell herum plötzlich um die 30°C, auch bei Golden Bay war es warm. Auf der Nordinsel war es grundsätzlich etwas wärmer.
Insgesamt hatten wir 11 Tage an denen es regnete, das Wetter war also eher durchwachsen.

Kosten
Wie auch in Australien gilt hier, theoretisch könnte ein Campingurlaub recht günstig sein (ausgenommen Auto). Leider lud das Wetter nur selten zum Campen ein.
Gerne hätten wir uns manchmal, wenn das Wetter gut war, spontan fürs Zelten entschieden, allerdings mussten wir die Unterkünfte immer im Voraus buchen, da sonst nicht sicher gewesen wäre, ob wir überhaupt einen Schlafplatz finden, geschweige denn zu einem angemessenen Preis. Neuseeland im Sommer ist voll.
1. Unterkunft
Hotels und Ferienwohnungen sind in Neuseeland alles andere als günstig. Die meiste Zeit zahlten wir um die 100€ die Nacht für AirBnB’s mit Küche, die meisten haben keine. Die Südinsel war teurer als die Nordinsel. Hotels waren oft noch teurer und auch Schlafsäle in Hostels sind happig. Es kam allerdings noch dazu, dass wir mitten in der Hauptsaison reisten und somit vieles ausgebucht war.
Campingplätze sind in Neuseeland ausgesprochen günstig. Die Neuseeländer selbst zelten sehr viel. Nur einmal auf unserer Reise waren wir auf einem Campingplatz, für 15 € / Nacht sehr preiswert.
Rastplätze in Neuseeland stehen in der Regel kostenlos zur Verfügung. Es gibt meistens Toiletten und teilweise auch Duschen. Leider wurde 2011 ein Gesetz verabschiedet, welches unter anderem besagt, dass hier nur schlafen kann wer self contained ist. Sprich man muss u.a. über eine eigene Toilette verfügen und sich dies bescheinigen lassen. Das ist sehr schade. Trotz dem Mietwagen und horrenden Übernachtungskosten wäre ein Campervan noch immer teurer gewesen.

2. Lebensmittel
Abhängig davon in welchem Supermarkt man einkauft, kosten die Lebensmittel in Neuseeland ähnlich viel wie in Deutschland. In vielen Orten gibt es allerdings nur eine Kette (z.B. FourSquare), hier kostet alles etwas mehr.
3. Tanken
Etwas günstiger als in Deutschland, teurer als in Australien.
4. Mietwagen
Mietwägen sind relativ teuer. Das Angebot ist ausreichend groß. Wir hatten einen Toyota Yaris mit umfangreichen Versicherungspaket für 35 Tage für ca 2.100 €
5. Restaurants
Die meiste Zeit haben wir uns selbst versorgt. Restaurants sind ähnlich teuer wie bei uns. Wie in Australien ist Pizza Hut sehr günstig. 😅
Menschen
Unsere Hosts waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Im Großen und Ganzen sind die Neuseeländer freundlich, aber nicht zu vergleichen mit Australien.

Flora und Fauna
Flora
Die Natur Neuseelands ist unglaublich abwechslungsreich. Die Südinsel ist weniger dicht besiedelt. Hier finden sich die wunderschönen neuseeländischen Alpen mit tollen Wanderwegen, der höchste Berg, der Aoraki/Mount Cook, misst 3.724 m.
Es gibt auch Gletscher, die bekanntesten sind wohl der Fox und der Franz-Josef Glacier. Tatsächlich sind diese leider nicht mehr besonders sehenswert, da sie sehr stark zurückgegangen sind.
Auf der Seite der tasmanischen See gibt es ortsweise richtige Urwälder.
Es gibt auch tolle Fjorde, der bekannteste ist wohl der Milford Sound.
Es gibt noch ganz viel Weiteres, das würde jetzt aber zu sehr ausarten.
Die Nordinsel unterscheidet sich stark von der Südlichen. Ein mit grünen Hobbithügeln gesäumtes Land. Besonders beeindruckend ist die Vulkanlandschaft hier. Mit 2.797 m ist der Ruapehu der höchste Vulkan Neuseelands.
Das Kap wirkt auf einmal ganz anders und erinnert mit seinem roten Gestein eher an Australien. Hier gibt es auch ewig lange Traumstrände.
Gerne hätten wir noch mehr Zeit hier verbracht, vorallem für die Nordinsel hat die Zeit einfach nicht mehr gereicht.
Fauna
Es gibt auch interessante Tiere in Neuseeland, auch wenn die Tierwelt hier bei weitem nicht so abwechslungsreich ist wie in Australien.
Natürlich das Nationaltier, der Kiwi. Stark vom Aussterben bedroht sieht man den nachtaktiven und außerdem kleinsten Laufvogel der Welt nur sehr selten.
Der kleinste Pinguin der Welt, der Zwergpinguin. Auf der Südinsel in Dunedin hätten wir diese mit einer Tour beobachten können. Einen Toten haben wir gesehen.
Seelöwen konnten wir beobachten.
Den Kea trifft man häufig in Neuseeland. Ein schöner, frecher Vogel, welcher gern Dichtungsgummis anknabbert. Außerdem einer der intelligentesten Vögel der Welt.
Auf keinen Fall zu unterschätzen: Sandmücken. Diese gibt es ZU HAUF auf der Südinsel und die blutsaugenden Parasiten hinterlassen juckende Hautstellen. Daher immer Anti-Mückenspray parat haben!

Straßenverhältnisse
Die Straßen in Neuseeland sind erstaunlich schlecht. Selbst die Hauptverkehrsstraßen sind in schlechtem Zustand.
Es gibt kaum gerade Straßen, vor allem die Südinsel ist sehr kurvig. Wer von A nach B kommen will, muss oft ca. die doppelte Zeit einrechnen.
Es gibt drei Mautstraßen in Neuseeland. Diese befinden sich auf der Nordinsel und gehen jeweils nicht länger als 15 km.

Währung
In Neuseeland zahlt man mit dem neuseeländischen Dollar (NZD). Während unserer Reise lag der Wechselkurs ca bei 1 € = 1,75 NZD.

Kulinarisches Neuseeland
Beim Thema fleischloses Essen hat die neuseeländische Küche nicht allzu viel zu bieten. Typische Speisen sind Meeresfrüchte, Fish & Chips, Māorisches Hāngī, Pavlova, Barbecue, Lamm, Käse, Pudding, Cream Buns und Pies, diese findet man an jeder Raststätte und in jedem Supermarkt.






Getränke: Neuseeland stellt viel leckeren Cider her. Außerdem gibt es viel neuseeländischen Wein und natürlich auch Bier. Neuseeländisches Bier ist irre teuer und geschmacklich, zumindest was wir hatten, eher so mittel.







Weihnachten in Neuseeland
In Neuseeland wird am 25. Dezember Weihnachten gefeiert. Da Sommer ist, weichen die Traditionen ein bisschen von Unseren ab, denn Weihnachten verbringen die Neuseeländer am Strand oder im Garten beim Barbecue.

Dem Land selbst sieht man kaum an, dass Weihnachten ist, denn man sieht nur wenig Weihnachtsschmuck außerhalb der Wohnungen. Kurzfristig eine rote Weihnachtsmütze zu finden war für uns unmöglich.
Manche Neuseeländer feiern ein zweites Weihnachtsfest im Juli, das Mid-Winter-Christmas, denn dann ist auch bei ihnen Winter.

Unsere Schlafplätze

















Highlights in Bildern
Hier findest du nochmal bunt gemischt unsere schönsten Etappen in Bildern.


































Wer will mehr?
Alle Rückblicke findest du hier.
Unsere komplette Reiseroute findest du hier.























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