27.09.2023

Wir fahren mit der Eisenbahn, chu chu.
Genauer genommen mit dem Tren del Fin del Mundo, dem Zug am Ende der Welt.
Ein schneller Kaffee zum Frühstück für Fabi und schon geht’s los zum Zug. Wir laufen die vier Kilometer zum Treffpunkt am Hafen bei windigen Wetter, aber strahlendem Sonnenschein.
Eine kurze ruckelige Fahrt später (3500 ARS) stehen wir an der Eisenbahnstation.




Ein bisschen skurril, viele Schauspieler in Gefängnisuniformen, die die Besucher animieren. Denn bei der südlichst verkehrenden Eisenbahn der Welt handelte es sich um eine Zugstrecke auf der ursprünglich Sträflinge zum Arbeiten und Materialien in den heutigen Nationalpark transportiert wurden. Ansonsten ein schöner Bahnhof.
Wir finden Postkarten und sogar Briefmarken. Teure Briefmarken (2400 ARS pro Postkarte). Für Pizza, die echt gut aussieht, ist keine Zeit mehr. Dafür gibt’s eine heiße Schoki.
Von Sträflingsfotos sehen wir im Gegensatz zu allen anderen ab. Dann geht es los.
Wir haben einen schönen Zweierplatz mit Tischchen und die Aussicht ist so toll wie das Wetter.


Wir können viele Wildpferde beobachten. Es gibt einen kurzen Stopp an einem winzigen Wasserfall (Cascada de la Macarena), dann geht’s weiter.








Nach ca. einer Stunde erreichen wir das Ende, viele steigen aus und wir haben für die weitaus schnellere Rückfahrt den Waggon (fast) für uns.













Auf der Fahrt zurück mit dem Shuttlebus dürfen wir früher aussteigen und sind fast daheim.
Fürs Abendessen finden wir drei Arten von kleinen Quiches. Kürbis, Zwiebel-Käse und Spinat. Kürbis war besonders lecker.
Wir haben auch Toasty-Waffeln gefunden. Sehr lecker. Gibt’s morgen noch mal zum Frühstück.






Wetter: ca 7°C ☀️
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