Rückblick: Atacama – Chile

Die Hightlights

Nach Salta in Argentinien ging’s nun los – mitten in die trockenste Wüste der Welt (nebst den Polargebieten), außerdem eine der einsamsten Landschaften der Erde – Atacama. Es gibt Orte hier, in welchen jahrzehntelang kein Regen mehr registriert wurde und ebenso sieht es auch aus.

Der erste und längere Stopp ist die Oase San Pedro de Atacama auf 2450 m Höhe, ganz in der Nähe des Vulkans Licancabur. Wir schlafen in einem netten kleinen Häuschen am Rande der Stadt.

Aufgrund der hohen Kosten für diverse Touren hier und aufgrund der Freiheit, welche wir gewinnen, entscheiden wir uns kurzerhand dazu einen Mietwagen zu nehmen. Für verdammt viel Geld, aber auch im Nachhinein können wir sagen, dass es das Wert war.

Einen Ausflug machen wir zu den Geysiren del Tatio auf über 4200 m Höhe. Früh mussten wir dafür aufstehen, aber es war beeindruckend zum Sonnenaufgang. Und kalt.

Außerdem fuhren wir mit dem Auto durchs Death / Mars Valley, die Pfade zum Laufen mitten hindurch sind aktuell leider geschlossen.

Wir waren auch noch im Nationalpark Moon Valley. Dieser war toll, mit sehr schönen Wanderpfaden.

Zum Ende hin waren wir noch in der Lagune Chaxa, inmitten des Salar de Atacama, einem riesigen Salzbecken, welches ca 27 % der weltweiten Lithium-Reserven beherbergt. Wir wollten eigentlich andere Lagunen besuchen, in einer hätte man auch baden können, aber zur einen durften wir aufgrund der Straßen nicht mit unserem Mietwagen fahren und die andere war übertrieben teuer. Aber zum Glück waren wir in dieser, denn hier waren ganz viele Flamingos, einer der besten Orte in Chile um die pinken Vögel zu beobachten.

Achja – der Sternenhimmel. Wie in einem Bilderbuch konnten wir Nacht für Nacht die Milchstraße und die vielen Sterne beobachten.

Unser Aufenthalt in San Pedro war toll. Tagsüber war es warm, in der Sonne unfassbar heiß, nachts war es eiskalt, mit immer knapp über 0°C.

Nach unserem Aufenthalt ging’s weiter mit dem Bus nach Antofagasta, an den Pazifik. Antofagasta war in der Vergangenheit ein wichtiger Ort zum Abbau von Salpeter und bis zur Eroberung durch Chile im Salpeterkrieg 1879 gehörte die Stadt noch zu Bolivien.

Nach ein paar Startschwierigkeiten hier waren wir letztendlich glücklich den kleinen Umweg gemacht zu haben, denn endlich konnten wir frische Meeresluft atmen und die Wellen rauschen hören. Diese sind hier besonders groß.

Wir sind viel herum geschlendert und haben uns die Ruine Huanchaca angesehen.

Nach sehr leckerem Essen in Antofagasta verlassen wir nun die Atacama-Wüste und fahren mit einem kurzen Stopp in der Hauptstadt Santiago de Chile (hier werden wir am Ende unserer Südamerikareise nochmal länger sein) insgesamt ca 36 Stunden mit dem Bus nach Bariloche – Patagonien.

Es war schön und jeden Tag und jeden Cent (teuer war’s auch) wert.

Hier findest du alle Rückblicke / Zusammenfassungen, hier findest du unsere Kostenaufstellung.

Mehr zur Atacamawüste findest du auch hier auf Pinterest.

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