28.08.2023
Gestern ging es früh los. Um 6:45 Uhr wurden wir von unserem Vermieter abgeholt und zum Busbahnhof gefahren.
Angekommen schlugen wir die Zeit bis 8 Uhr tot. Denn um 8 Uhr begann unsere laaange Fahrt nach El Calafate. Wir machten es uns also auf unseren geräumigen Sitzen bequem. (Dieses Mal hatten wir die bessere Klasse gebucht und im unteren Busabteil die Plätze).

Wir fuhren in den Sonnenaufgang. Die Berge und Seen ringsrum leuchteten. Der erste Teil der Fahrt bis zum Abend zog sich sehr, immerhin hatten wir regelmäßige Pausen, zu denen wir aussteigen konnten.





Die Nacht war hingegen sehr angenehm. Wir konnten gut und einigermaßen bequem schlafen. Morgens wurde Fabi von einer Hundeschnauze geweckt. Der Hund wollte gerne mitfahren, zum Glück ist dies rechtzeitig aufgefallen.
Die Umgebung hatte sich wieder komplett gewandelt, keine Berge mehr, nicht mal Hügel, nur noch Steppe, soweit das Auge blickt. Wir konnten wieder Guanakos, Flamingos und Nandus beobachten. Ganz viele Guanakos lagen tot in der Steppe und verheddert in den Zäunen.



Kurz vor Ankunft gab es einen großen Knall. Ein Reifen war geplatzt. Wir hielten also an einem Aussichtspunkt mit tollem Blick und die Busfahrer wechselten den Reifen.


Nach 31 Stunden war es dann endlich soweit, wir waren in El Calafate. Zuerst kauften wir gleich die Bustickets nach El Chalten hin und zurück und nach Puerto Natales in Chile.
Mit dem Taxi ging es dann zu unserer Wohnung. Oder?
Die Adresse auf Airbnb war falsch, wir mussten also noch vollgepackt den Berg hochlaufen.
Endlich angekommen, endlich das Gepäck abstellen und dann auch schon wieder los – einkaufen. Der Supermarkt ist ganz schön weit weg.
Zu Hause gibt’s dann Pommes mit Gemüse und vegetarischen Burgerpatties (die gibt’s hier überall). Kochen war allerdings eher weniger spaßig. Der Herd wird nicht richtig heiß und der Backofen ebenso. Also eher lang gebackene Knusperpommes. Das wird noch was.

Wetter heute: 7°C 🌤️
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